Neuroprotektive Wirkung
Tierstudien und einige kleine Humanstudien legen nahe, dass Lithium Autophagie und neuroprotektive Signalwege beeinflussen kann. Ob Mikrodosen bei Gesunden einen relevanten Effekt haben, ist nicht gesichert.
Stimmung und Stress
Die stimmungsstabilisierende Wirkung von Lithium ist bei therapeutischen Dosen gut belegt. Ob 1 bis 5 mg Lithiumorotat einen messbaren Effekt auf Stimmung oder Stressresilienz haben, ist wissenschaftlich offen.
Longevity und Anti-Aging
Einige epidemiologische Daten und Modellorganismen-Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Lithiumexposition und Langlebigkeit. Die Übertragung auf gezieltes Supplementieren beim Menschen ist spekulativ.
Lithiumorotat vs. Lithiumcarbonat
Lithiumorotat wird als bioverfügbarer beworben. Die Datenlage dazu ist dünn. Entscheidend ist, dass auch niedrige Lithiumdosen einen aktiven pharmakologischen Effekt haben können und nicht wie ein gewöhnliches Vitamin behandelt werden sollten.